CDU Ratsfraktion Goslar
News
31.10.2019, 16:32 Uhr
Politik direkt - Bürgersprechstunde in Jürgenohl
Sag's uns - wie geht es weiter im Fliegerhorst und Jürgenohl?
 

Dank des primären Einsatzes von CDU-Ratsherrn Claus-Eberhard Roschanski fand am 28.10.19 eine erneute Bürgersprechstunde der CDU-Ratsfraktion im bekannten F'ormat "Politik direkt" - Sag´s uns.... statt. Wir konnten dank unserer Gäste Folkert Bruns, Sabine Ruggeri, John-Pierre Callies, Uwe Conrad und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk interessante Neuigkeiten und Entwicklungen rund um Jürgenohl und insbesondere im Fliegerhost mitteilen. Insbesondere die Neuigkeit zur Errichtung eines Ärztehauses im Fliegerhorst - gegenüber dem Rewe-Markt - wurde seht interessiert aufgenommen. Aber auch die Themen rund um die Entwicklung der neuen Wohnquartiere und die neue Senioreneinrichtung begeisterte unsere Gäste.

Zur Weitergabe der Informationen bedienen wir uns dem Bericht der Goslarschen Zeitung vom 31.10.19 und danken für die freundliche Berichterstattung:

Goslar. Wie geht es weiter am Fliegerhorst? Auf der Veranstaltung „Sag’s uns, Jürgenohl“ der CDU erfuhren die rund 50 Besucher mehr über das geplante Ärzte-Zentrum, aber auch die Möglichkeiten für betreutes Wohnen im Alter und über Mietpreise für die neuen Wohnungen.

Wie Projektentwickler Folkert Bruns berichtete, sind die Pläne für das neue Ärztehaus, das auf dem Gelände entstehen soll, schon sehr weit fortgeschritten. Der Bauantrag solle noch in dieser Woche abgegeben werden. Das Gebäude mit 3000 Quadratmetern Nutzfläche in zweieinhalb Geschossen soll Raum für sieben oder acht Arztpraxen bieten, wobei sechs Praxen bereits vermietet seien. Dazu gehören auch ein Sanitätshaus und eine Apotheke, hier seien die Verträge bereits fertig, sie müssten nur noch unterschrieben werden. Im Ärztehaus werden Praxen für Angiologie, Orthopädie, Neurologie, Ergotherapie und Physiotherapie zu finden sein. Drei der Ärzte hätten bereits eine Praxis in Goslar, zwei kämen von außerhalb. Als Eröffnungstermin ist der 30.März 2021 angepeilt. „Vielleicht kriegen wir es früher fertig“, meint Bruns.

Flächen zum Großteil vergeben

Bis auf wenige „Reservegrundstücke“ sind die Flächen in dem geplanten Gebiet bereits vergeben. Inzwischen laufen die Planungsarbeiten für ein weiteres Areal im Norden. Allerdings gibt es hier noch einige Probleme mit dem Denkmalsschutz zu klären. Bruns’ Kritik an den zuständigen Behörden wollte der Goslarer Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk jedoch so nicht stehen lassen. Immerhin hätten die Denkmalsschützer auf der anderen Seite auch Balkons an der Wohnbebauung erlaubt, was an den historischen Gebäuden ursprünglich nicht vorgesehen war. Auch arbeite die Verwaltung ausgesprochen zügig: „Wir arbeiten in Goslar mit einer Geschwindigkeit“, da hätte man in Hannover noch nicht einmal einen Eingangsstempel draufgesetzt“, sagte Junk.

Für die SeniVita AG stellte Projektleiter John-Pierre Callies die geplanten Einrichtungen für Senioren an der Waldenburger Straße vor. Hier sollen zwei Gebäude entstehen, eines davon mit Tagespflege, in der auch Senioren höherem Betreuungsbedarf untergebracht werden können. Von den drei Ebenen im Haus werde mindestens eine Ebene für die Betreuung Demenzkranker zur Verfügung stehen. Im betreuten Wohnbereich werden Appartments angeboten, die 28 bis 50 Quadratmeter groß sind. Die Wohnungen seien „großzügig geschnitten“, betonte Callies, sehr hell, barrierefrei und hätten ein altersgerechtes, sechs bis acht Quadratmeter großes Badezimmer. Im Bereich des betreuten Wohnens könnten die Bewohner selbstständig leben und je nach Bedarf bestimmte Leistungen hinzu buchen. Ausgestattet seien die Räume mit modernster Technik, verschiedenen Sensoren, Rauchmelder und Videoüberwachung. Spätestens 2021 seien die Gebäude fertiggestellt.

80 Prozent der Mieter Zuzüge

Während der SeniVita-Vertreter noch keine konkreten Angaben zur Miete machte, legte Sabine Ruggeri, Maklerin bei Campo sowie Dr. Meinhof und Felsmann, bereits Zahlen auf den Tisch. Die von ihr betreuten Wohngebäude im Bereich Fliegerhorst sind für eine Höchstmiete von 8 Euro pro Quadratmeter zu haben. Aber: „Alles ist bereits voll vermietet“, sagte sie. 80 Prozent der Mieter seien Zuzüge aus anderen Städten. Es sollen aber noch 140 weitere Wohnungen entstehen, und zwar in der Größe von 45 bis 50 Quadratmeter und 100 bis 120 Quadratmeter. Die ersten Mieter können voraussichtlich nächstes Jahr einziehen.

Quelle: Goslarsche Zeitung
Fotos: Norbert Schecke
 

 
31.10.2019, 16:57 Uhr