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12.08.2010, 08:27 Uhr
Traut die SPD ihrem Oberbürgermeister noch?
Wie die Goslarsche Zeitung am 11. August 2010 dokumentiert, wird Goslars Oberbürgermeister neuerdings bei städtischen Angelegenheiten von seinem Parteivorsitzenden begleitet.
Ist das schon Wahlkampf, soll in Goslar wieder das alte DDR System der Politkommisare eingeführt werden, oder ist das Mißtauen gegen "Ihren" Bürgermeister innerhalb der Führungsriege der SPD so groß, dass man der Meinung ist, ihm bei seinen Amtsgeschäften politische Begleiter zur Seite stellen zu müssen? 
Ganz schlecht beraten ist die SPD tatsächlich nicht, ab und an genauer hin zu schauen, was Ihr Oberbürgermeister so tut.
Predigt er doch gerne von Recht und Gesetz und Niedersächsischer Gemeindeordnung und davon, woran sich "Die Anderen" nicht halten.
Selbst nimmt er es aber dem Anschein nach nicht so ganz genau. 
So hat er im Falle des geplanten Schulgartens eben mal vergessen, die zuständigen Gremien zu beteiligen, ganz zu schweigen davon, dass ein Oberbürgermeister in städtischen Angelegenheiten das Neutralitätsprinzip zu wahren hat.
Wir sind sehr gespannt, wie es nun weiter geht.
aktualisiert von Redaktion, 12.08.2010, 09:14 Uhr
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